Der lange Weg eines Infusionsbeutels

12/2017: Wie wird am GZO medizinisches Verbrauchsmaterial bestellt? Wer kontrolliert die Lagerbestände? Was gibt es zu beachten bei der Entsorgung?

Wie wird am GZO medizinisches Verbrauchsmaterial bestellt? Wer kontrolliert die Lagerbestände? Was gibt es zu beachten bei der Entsorgung? Hier zeigen wir Ihnen, welche langen Wege zum Beispiel ein Infusionsbeutel in unserem Haus zurücklegt.
 

Bestandscheck auf den Stationen

Sobald ein Artikel unter einen gewissen Bestand fällt, bestellt die Sekretärin der Abteilung Nachschub. Der Artikel wird abgescannt; die richtige Bestellmenge ist bereits im System hinterlegt und wird automatisch über eine elektronische Schnittstelle an die Geblog med AG übermittelt. Dabei werden Einzelposten als Sammelbestellungen zusammengefasst.
 

Einkauf und Anlieferung

Die Spitäler Balgrist, GZO, Männedorf, Uster und Waid haben sich für den operativen Einkauf zur Geblog med AG zusammengeschlossen. Alle Bestellungen werden im Lager der Geblog bereitgestellt und am nächsten Morgen um 6:30 Uhr geliefert. Das Zentrallager verbucht den Wareneingang auf die entsprechenden Kostenstellen.
 

Materiallager

Die Bestellungen sind bereits pro Abteilung auf Transportwagen vorkonfektioniert. Der hausinterne Transportdienst deponiert sie auf den Abteilungen jeweils in der Nähe des Materialraums. Die Sekretärin oder die Lehrlinge kontrollieren die Waren und ordnen sie im Materialraum ein.
 

Zum Patienten

Ein dehydrierter Patient auf der Notfallstation braucht dringend Flüssigkeit. Die betreuende Pflegefachfrau legt ihm einen venösen Zugang und gibt ihm einen Liter Kochsalzlösung. Es ist Nacht geworden. Der Patient wird stationär aufgenommen.
 

Im Einsatz

Die Vitalwerte des Patienten verbessern sich. Er fühlt sich deutlich lebendiger. Er macht seinen ersten Spaziergang auf dem Gang. Nach einigen Stunden ist der Beutel durchgelaufen.
 

Recycling

Die Pflegefachfrau entsorgt den leeren Beutel im weissen Müllsack der Kunststoffsammlung. Der interne Transportdienst leert diese zweimal wöchentlich und presst sie in der Ballenpresse im 2. Untergeschoss zusammen mit weiterem sauberen Kunststoff ohne Medikamentenzusatz wie Kanistern usw. Die Kunststoffballen werden von einer Entsorgungsfirma geschreddert, gewaschen und als Granulat aufbereitet zur Wiederverwendung in der Kunststoffindustrie. Das GZO übernimmt hier eine ökologische Vorreiterrolle – schweizweit ist die Kunststoffsammlung noch keine gängige Praxis.

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