Endokrinologie und Diabetologie

Bitte beachten Sie, dass die Wartezeit für einen Ersttermin zum Thema Abnehmspritze Wegovy derzeit sechs bis neun Monate beträgt. Patientinnen und Patienten aus dem Einzugsgebiet des GZO Spital Wetzikon werden bei der Terminvergabe bevorzugt.

Personen mit einem BMI über 35 können sich an unser Adipositas-Zentrum wenden. Für die Vereinbarung einer Sprechstunde kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail unter adipositaszentrum@dont-want-spam.gzo.ch.

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«Hormonelle Erkrankungen können die Lebensqualität massiv beeinträchtigen.»

Die Endokrinologie kümmert sich um Patientinnen und Patienten, die an Hormonerkrankungen leiden. Als weiteres Fachgebiet ist ihr auch die Diabetologie zugeordnet. An allen hormonbildenden Organen (Hypophyse, Nebennieren, Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Hoden etc.) können Tumore, Entzündungen oder angeborene Erkrankungen Funktionsstörungen mit teils gravierenden Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden verursachen.

 

Diagnostik und Behandlung

Im Rahmen der endokrinologischen Sprechstunde wird mit speziellen Laborbestimmungen, der Bildgebung durch Ultraschall, Computer- oder Magnetresonanztomografie (MRI) sowie durch Zellgewinnung mittels Feinnadelpunktion eine Diagnose gestellt und ein Behandlungkonzept erarbeitet. Dies kann z. B. eine Hormonersatzbehandlung bedeuten. Für verschiedene Erkrankungen kann eine notwendige Operation im Hause (Schilddrüsen- oder Nebenschilddrüsenoperationen, Nebennierenoperation usw.) oder eine spezialisierte chirurgische Behandlung im Zentrumsspital veranlasst werden (z. B. Operation im Bereich der Hirnanhangsdrüse).

Leistungsangebot

Erkrankung der Hypophyse, Nebennieren, Gonaden, Schilddrüse (inkl. Ultraschall und Feinnadelpunktion) sowie der Nebenschilddrüse mit Kalzium- und Vitamin-D-Haushalt, hormonell bedingte Hypertonie.

 

Behandlung aller Diabetesformen inklusive Schwangerschaftsdiabetes; konventionelle und intensivierte Insulintherapie, Insulinpumpentherapie; Glukosesensor (kontinuierliche Glukosemessung über 6 Tage).

 

Durch die veränderten Lebensgewohnheiten (ungesunde Ernährung, körperliche Inaktivität) nimmt die Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas (sogenannte «Fettleibigkeit») in der westlichen Welt stark zu. Das Übergewicht führt zum gehäuften Auftreten von Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen.

In der Sprechstunde für Adipositas, Lipide und Ernährung werden Fettstoffwechselstörungen oder hormonelle Ursachen der Gewichtsproblematik abgeklärt und ein Therapiekonzept erstellt. In engem Kontakt mit der Ernährungsberatung erarbeiten wir einen individuellen Ernährungsplan. Je nach Schweregrad der Adipositas besprechen wir in der interdisziplinären Adipositas-Sprechstunde Notwendigkeit und Möglichkeit von medikamentöser Unterstützung und/oder chirurgischer Verfahren zur Gewichtsreduktion (Bariatrische Chirurgie).

 

Für wen kommt eine medikamentöse Therapie in Frage?

Wenn Lebensstiländerungen allein nicht ausreichen, kann eine medikamentöse Therapie bei einem Body-Mass-Index (BMI) von ≥ 35 kg/m² oder ab ≥ 28 kg/m² mit Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck oder Dyslipidämie zur Gewichtsreduktion sinnvoll sein. Voraussetzung ist eine begleitende Anpassung von Ernährung und Bewegung und regelmässige ärztliche Kontrollen, um die Wirksamkeit und Sicherheit zu überwachen.

  • Moderne Medikamente wie der GLP-1-Rezeptoragonist Semaglutid (z. B. Wegovy) regulieren das Sättigungsgefühl, reduzieren den Appetit und können den Blutzucker positiv beeinflussen.
  • Neuere Therapien kombinieren mehrere hormonelle Wirkprinzipien, beispielsweise der duale GIP-/GLP-1-Rezeptoragonist Tirzepatid (z. B. Mounjaro), der ebenfalls zu einer deutlichen Gewichtsreduktion führen kann.

Beide Substanzen müssen 1x pro Woche subkutan gespritzt werden. Die Wahl des Medikaments erfolgt individuell unter Berücksichtigung der Begleiterkrankungen, Verträglichkeit, möglicher Nebenwirkungen (Übelkeit, Völlegefühl, usw.) und Therapie­zielen.

Medikamente sind keine «Wunderlösung», können jedoch als Teil eines langfristigen Therapiekonzepts zum Gewichtsverlust und zur Verbesserung von Begleiterkrankungen beitragen. Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität.

 

Erfahrene Diabetesfachberaterinnen des GZO Spital Wetzikon bieten neu persönliche Austauschmöglichkeiten zur Betreuung von Diabetespatientinnen und -patienten in geriatrischen Institutionen und bei der Spitex.

Mehr zur Fachuterstützung

Aktuelles

Frag den Doktor - Schilddrüsenunterfunktionsstörung

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist nach Diabetes die zweit­häufigste Hormonerkrankung in der Schweiz. Genaue Diagnostikmöglichkeiten helfen, die meist unspezifischen Symptome richtig zu deuten und der Krankheit auf die Spur zu kommen. Chefarzt Dr. Urs Knobel erklärt welche Auswirkungen eine Schilddrüsenunterfunktion haben kann, wie man sie erkennt und behandelt.

Zum Video Schilddrüsenunterfunktion

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