Schwangerschaft und Geburt sind ganz besondere Ereignisse im Leben einer Frau: Ereignisse, die ihr ganzes Leben verändern werden. Alle Frauen hegen grosse Hoffnungen und Erwartungen im Blick auf ihre Schwangerschaft und die bevorstehende Geburt. Das Ziel unserer Geburtshilfe ist es, diese Erwartungen zu erfüllen. Finden Sie hier kompakt die wichtigesten Themen rund um Ihre Schwangerschaft und Geburt zusammengefasst.
Erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Schwangerschaftskontrollen, die in unterschiedlichen Phasen der Schwangerschaft angewendet werden. In einer normalen Schwangerschaft werden die dafür vorgesehenen 7 Kontrollen ausreichen. Bei einer Risikoschwangerschaft sind häufigere Kontrollen erforderlich.
Die erste Schwangerschaftskontrolle findet 7 bis 8 Wochen nach der letzten Periode statt (vom 1. Tag gerechnet): Sie sollten also schon bald einen Termin vereinbaren! Falls Sie einen regelmässigen Zyklus haben, können Sie mit dem Geburtskalender jetzt schon ausrechnen, wann Ihr Baby voraussichtlich zur Welt kommen wird.
Am ersten Termin wird eine frauenärztliche Untersuchung durchgeführt, ähnlich einer Jahreskontrolle. Ihr Blutdruck und Urin werden auf Auffälligkeiten getestet. Mit dem Ultraschall können Sie eventuell bereits jetzt einen ersten Blick auf Ihr Kind werfen. Gleichzeitig wird der Geburtstermin errechnet (und ggf. in der 12. ssw nochmals korrigiert). Wir befragen Sie zu Ihrem Gesundheitszustand und zu eventuellen Auffälligkeiten bei früheren Schwangerschaften.
Weitere Schwangerschaftskontrollen finden im Normalfall alle 4 bis 6 Wochen statt. Das Krankenversicherungsgesetz von 1995 sieht 7 Kontrollen während der Schwangerschaft bis zum errechneten Geburtstermin vor, 2 davon mit Ultraschalluntersuchung. Bei Problemen können die Intervalle kleiner werden.
Im Rahmen des ersten Ultraschallscreenings wird Ihr Blut untersucht (Blutbild, Blutgruppe, Antikörper gegen verschiedene Viren und Lues und, falls gewünscht HIV-Test). Ab der 20. Schwangerschaftswoche erfolgt die Pertussisimpfung und in der 24.-28. Schwangerschaftswoche erfolgt der Zickertst.
Um die 28. Schwangerschaftswoche wird zusätzlich ein Glukosetoleranztest durchgeführt um eine allfällige Zuckerkrankheit (Schwangerschaftsdiabetes) auszuschliessen. Zudem wird ihr Impfausweis beurteilt und allenfalls mit den notwendigen Impfungen ergänzt, z.B. Keuchhustenimpfung (Pertussis).
Um den Geburtstermin werden die Schwangerschaftskontrollen häufiger. Bei jeder Kontrolle werden Blutdruck und Gewicht gemessen und der Urin geprüft. Kommen Sie also immer mit genügend voller Blase. Mit speziellen Handgriffen bestimmen wir die aktuelle Grösse des Kindes und hören die Herztöne ab. Sie berichten, wie es Ihnen in der Zwischenzeit ergangen ist.
Mit Abstrichen aus der Scheide in der 35. bis 37. Schwangerschaftswoche stellen wir fest, ob Sie bestimmte Bakterien (B-Streptokokken) in sich tragen und wir bei der Geburt dafür sorgen müssen, dass sich Ihr Kind nicht damit ansteckt.
Wenn sich Ihr Baby ab der 36. Schwangerschaftswoche noch nicht von selbst mit dem Kopf nach unten gedreht hat, kann mit einer äusseren Wendung das Kind von der Steisslage in die Schädellage gedreht werden. Die äussere Wendung findet ambulant in der Gebärabteilung statt.
Erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Arten von Sprechstunden, die sich nach Ihren Bedürfnissen und Ihrer Situation ausrichten. In Spezialsprechstunden gehen wir gezielt auf Ihre Situation ein.
Wenn Sie eine allgemeine Beratung vor der Schwangerschaft wünschen, vereinbaren Sie einfach einen Termin über das Sekretariat der Frauenklinik. Bei dieser Gelegenheit können wir alle medizinischen Fragen und Ihre aktuelle Gesundheit überprüfen sowie sinnvolle Massnahmen bis zum Eintritt der Schwangerschaft planen.
Die Schwangerschaftskontrollen können auf Wunsch abwechslungsweise von Ärztinnen und von Hebammen durchgeführt werden. Die Hebammensprechstunden sind für die Kontrollen in der 17. bis 19., in der 26. bis 28. und in der 34. bis 36. Schwangerschaftswochen vorgesehen, dazwischen übernimmt die zuständige Ärztin die Untersuchung. Dieses Angebot steht grundsätzlich allen gesunden Schwangeren mit komplikationslosem Verlauf offen und wird komplett von der Krankenkasse übernommen. Themen wie Schwangerschaftsbeschwerden, Ernährung, Sport und Sex in der Schwangerschaft, aber auch soziale Fragen können in der Hebammensprechstunde in vertrauensvoller Atmosphäre besprochen werden. Falls Sie sich für eine Geburt mit Beleghebamme entscheiden, wird diese Sie bereits in der Schwangerschaft begleiten.
Haben Sie spezielle Wünsche zum Ablauf der Geburt? Oder verspüren Sie Angst vor dem grossen Ereignis und fühlen sich unsicher? Zögern Sie nicht, einen Gesprächstermin in unserem Ambulatorium oder in der Gebärabteilung zu vereinbaren. Wir können in Ruhe und noch ohne Geburtsstress Ihr Anliegen aufnehmen und gemeinsam einen geeigneten Weg finden, um Ihrem Kind einen sanften und sicheren Start ins Leben zu ermöglichen. Je nach Ihren Bedürfnissen findet dieses Vorgespräch bei einer Ärztin oder einer Hebamme statt.
Mögliche Gründe für eine ärztliche Spezialsprechstunde sind:
Hat die Geburt am errechneten Geburtstermin noch nicht begonnen, kontrollieren wir, ob der Gebärmutterhals bereit zur Geburt ist und ob die Plazenta noch genügend arbeitet. Zusätzlich zur normalen Untersuchung überprüfen wir das Wohlergehen Ihres Kindes mit der Herztonwehenkurve (dem Kardiotokogramm) und bestimmen mit Ultraschall die Fruchtwassermenge. Die meisten Kinder machen sich bis 10 Tage nach dem errechneten Termin von selbst auf den Weg nach draussen.
Wenn nicht, geben wir Ihnen gerne ein paar Tipps und Tricks zur natürlichen Wehenentwicklung. Sollte nach einer weiteren Woche oder 10 Tage nach dem errechneten Termin Ihr Kind immer noch nicht geboren sein, besprechen wir miteinander, ob wir mit einer Geburtseinleitung noch warten können oder sie aus medizinischen Gründen bereits zu diesem Zeitpunkt sinnvoll ist.
Eine Terminüberschreitung heisst: Termin + bis 13 Tage, eine Übertragung: Termin + 14 Tage

Unsicherheit, Angst und Schmerz: diese drei Gefühlsfaktoren sind Bestandteil einer bevorstehenden Geburt. Erfahren Sie mehr zu den schmerzlindernden Möglichkeiten bei der Geburt. Welche Medikamente kommen zum Einsatz und welche natürlichen Methoden stehen zur Verfügung.

Wenn Sie sich für eine hebammengeleitete Geburt entscheiden, werden Sie während der Geburt ausschliesslich von Hebammen betreut. Das eingespielte und erfahrene Hebammenteam begleitet Sie individuell und kompetent.
GZO Spital Wetzikon
Ambulatorium Frauenklinik
Spitalstrasse 66
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Tel. 044 934 24 12
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Montag bis Freitag
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Standort
Sie finden uns im Hauptgebäude (Haus A), 2, Frauenklinik Untersuch & Sprechstunde