Schwangerschaftskontrollen

Schwangerschaftskontrollen

Bei normal verlaufenden Schwangerschaften finden die Kontrollen alternierend zwischen ärztlichen Untersuchungen und Hebammensprechstunden statt und ermöglichen so eine ganzheitliche Betreuung. Bei Risikoschwangerschaften oder neu auftretenden Komplikationen sind engmaschigere und häufigere Kontrollen erforderlich. Dieses bewährte System gewährleistet eine sichere und umfassende Begleitung während der gesamten Schwangerschaft.
Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Schwangerschaftskontrollen.

Die erste Kontrolle findet etwa in der 7.–8. Schwangerschaftswoche statt. Dabei werden erste Untersuchungen durchgeführt, Ihre Gesundheit besprochen und häufig ist bereits ein erster Blick auf Ihr Baby im Ultraschall möglich.

Während der Schwangerschaft begleiten wir Sie mit rund 7 regelmässigen Kontrollen. Dabei überprüfen wir kontinuierlich Ihr Wohlbefinden und die Entwicklung Ihres Kindes – unter anderem durch Blutdruckmessung, Urinuntersuchung und das Abhören der Herztöne.

Wichtige Ultraschalluntersuchungen sind das Ersttrimester-Screening (11.–14. Schwangerschaftswoche) sowie das Organscreening (19.–24. Schwangerschaftswoche). Ergänzend dazu erfolgen weitere Tests, wie Blutuntersuchungen zu Beginn und ein Zuckertest zwischen der 24. und 28. Woche.

Zusätzlich bieten wir moderne Ultraschalldiagnostik, wie 4D-Ultraschall für besonders eindrückliche Bilder Ihres Babys sowie Doppler-Untersuchungen zur Beurteilung der Durchblutung und optimalen Versorgung Ihres Kindes.

Je näher der Geburtstermin rückt, desto engmaschiger werden die Kontrollen. So stellen wir sicher, dass es Ihnen und Ihrem Baby gut geht und alles optimal vorbereitet ist.

Die meisten Schwangerschaften verlaufen unkompliziert – die regelmässigen Untersuchungen geben Ihnen dabei Sicherheit und Orientierung auf dem Weg zur Geburt.

Die Schwangerschaftskontrollen erfolgen im Wechsel zwischen Ärztinnen und Hebammen. Bei einer unkomplizierten Schwangerschaft finden die Hebammensprechstunden in den Wochen 16.–18., 24.–28. sowie 34.–36. Schwangerschaftkontrollen statt, während die übrigen Kontrollen durch Ihre betreuende Ärztin durchgeführt werden.

Dieses ganzheitliche Betreuungskonzept wird durch zusätzliche Angebote wie Akupunktur und Taping ergänzt. Es richtet sich an gesunde Schwangere mit normalem Verlauf und wird vollständig von der Krankenkasse übernommen.

Raum für Ihre Fragen
In der Hebammensprechstunde steht Ihre persönliche Situation im Mittelpunkt. In ruhiger und vertrauensvoller Atmosphäre haben Sie Zeit, Themen wie Schwangerschaftsbeschwerden, Ernährung, Bewegung, Sexualität sowie auch soziale Anliegen zu besprechen.

Zusätzlich empfehlen wir, sich zwischen der 32. und 34. Schwangerschaftswoche bei uns zu melden, um in einem persönlichen Gespräch Ihre Wünsche und Vorstellungen für die Geburt zu klären und gemeinsam zu besprechen.

 

Haben Sie individuelle Wünsche für Ihre Geburt? Vereinbaren Sie gerne einen Gesprächstermin in unserem Ambulatorium oder in der Geburtenabteilung. Das Gespräch erfolgt je nach Bedarf mit einer Ärztin oder einer Hebamme.

Eine ärztliche Spezialsprechstunde empfiehlt sich unter anderem bei früheren Geburtskomplikationen, nach Kaiserschnitt oder Gebärmutteroperationen, bei besonderen geburtshilflichen Situationen (z. B. Zwillinge, Steisslage), bei ausgeprägter Angst vor Schmerzen, bei Wunsch nach speziellen geburtshilflichen Massnahmen oder wenn aus religiösen Gründen – etwa als Zeugin Jehovas – ein Verzicht auf Blutprodukte gewünscht ist.

Hat die Geburt am errechneten Termin noch nicht begonnen, kontrollieren wir regelmässig das Wohlbefinden Ihres Kindes sowie die Geburtsbereitschaft. Die meisten Kinder kommen innerhalb von zehn Tagen nach dem Termin zur Welt – wir begleiten Sie dabei aufmerksam und individuell.
 

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