GZO-Aktionärsgemeinden verabschieden Spitalgeschäfte

06/2018: An der Generalversammlung der GZO AG, welche das Spital Wetzikon im Zürcher Oberland betreibt, wurde die Jahresrechnung 2017 verabschiedet und der Verwaltungsrat wiedergewählt. Mit dem Unternehmensgewinn von 2,3 Millionen Franken soll das Eigenkapital gestärkt werden.

Verwaltungsratspräsident Jörg Kündig präsentierte der Versammlung am 20. Juni 2018 die Jahresrechnung. Diese schliesst mit einem Umsatz von 145,4 Millionen Franken. Mit einem Gewinn von 2,3 Millionen befindet man sich praktisch auf Vorjahresniveau. Der Betriebsaufwand stieg um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 132,2 Millionen Franken. Die Aufwandssteigerung hat einerseits mit dem stärkeren Wachstum im ambulanten Bereich und andererseits mit den baulichen Massnahmen wie Abbruch- und Umzugskosten zu tun. Es resultiert ein Betriebsergebnis (EBITDA) von 13,2 Millionen Franken und nach Abschreibungen und Zinsen, unter Berücksichtigung aller baulichen Tätigkeiten, ein erfreulicher Jahresgewinn von 2,3 Millionen Franken. Der Bilanzgewinn wird wie bereits im Vorjahr als Vortrag auf die neue Rechnung übernommen. Die vorgestellte Jahresrechnung, der Revisionsbericht und die Konzernrechnung wurden einstimmig abgenommen.

Die Vertreter der zwölf Aktionärsgemeinden erteilen dem Verwaltungsrat Décharge und verabschieden auch den Corporate-Governance-Bericht, der aufgrund der Finanzanleihe für das Bauprojekt gefordert ist. Abschliessend wurden die Mitglieder und der Präsident des Verwaltungsrates wiedergewählt.

Im Anschluss an den formellen Teil orientieren der Verwaltungsratspräsident und der CEO die Anwesenden über aktuelle Entwicklungen am Spital und im Gesundheitswesen. Unter anderem wird die nicht kostendeckende, jedoch gut etablierte Hausärztliche Notfallpraxis am Spital besprochen und über das vom Regierungsrat initiierte Projekt „Spitalplanung 2022“ informiert. In zwei Jahren soll ein erster Bericht in die Vernehmlassung kommen.

Thema des Informationsteils war auch das angelaufene Bauprojekt. Die Vertreter erhielten Einblick in die Chancen und Herausforderungen des Um- und Erweiterungsbaus.
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