Grundsätzlich können Babys so oft gestillt werden, wie sie es brauchen (Stillen nach Bedarf). Viele Babys trinken in unregelmässigen Abständen. Anfangs sind 8 bis 12 Mahlzeiten in 24 Stunden normal, später reduziert sich die Anzahl.
Ein ausreichend gestilltes Baby (ab dem 3.- 4. Lebenstag) nässt fünf bis sechs Windeln innerhalb von 24 Stunden und hat in den ersten Lebenswochen täglich mindestens zweimal Stuhlgang. Ein voll gestilltes Baby scheidet eher farblosen und geruchsarmen Urin aus. Eine wöchentliche Gewichtskontrolle gibt Ihnen Sicherheit, dass Ihr Baby ausreichend Milch bekommt.
Bei ungenügender Milchproduktion sollte das Kind öfter angesetzt werden (bis 2-stündlich). Die Brust braucht 24 bis 48 Stunden, bis sie auf den erhöhten Bedarf reagiert. 2 bis 3 Tassen Stilltee pro Tag und vermehrtes Ruhen können die Milchbildung unterstützen. Melden Sie sich bei unserer Stillberaterin für eine Beratung an, um herauszufinden, ob Ihr Kind effizient saugt und die Brust genügend entleert.
Bei unangenehmer Spannung können Sie etwas Milch ausstreichen und nach dem Stillen kühle Wickel auflegen. 2 bis 3 Tassen Salbeitee pro Tag können helfen, die Milchproduktion zu regulieren. Wenn die Brust über längere Zeit zu viel Milch produziert, können Sie die Situation mit unserer Stillberaterin besprechen.
Der Energiebedarf während der Stillzeit steigt, daher ist von einer energiereduzierten Diät in jedem Fall abzuraten. Eine regelmässige, über den Tag (5 bis 6 kleine Mahlzeiten) verteilte Aufnahme von Kohlenhydraten in Form von z. B. Brot, Teigwaren oder Früchten trägt zu einem stabilen Blutzuckerspiegel bei. Durch die Verwendung von Vollkornprodukten können Sie die Zufuhr an Nahrungsfasern, Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren wichtigen Pflanzenstoffen auf einfache Weise steigern.
Mehr Informationen rund um den Ultraschall in der Schwangeren-Vorsorge.
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