Qualitätsmessungen

Im Bereich der stationären Akutsomatik werden seit 2009 landesweit verschiedene Messungen durchgeführt. Dazu wurde der Nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) 2009 von allen wichtigen Partnern des Schweizer Gesundheitswesens gegründet. Vertreten sind der Spitalverband H+, die Verbände der Versicherer – santésuisse, curafutura und die Eidgenössischen Sozialversicherer (Unfall-, Militär- und Invalidenversicherung), alle 26 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein.

Das Ziel

Die Qualität soll mithilfe von einheitlich umgesetzten Ergebnisqualitäts-Messungen in Spitälern und Kliniken dokumentiert, weiterentwickelt und verbessert und werden. Für alle Betriebe gelten jeweils dieselben Methoden für die Durchführung und die Auswertung.

Regelmässige ANQ-Messungen

  • Patientenzufriedenheitsbefragung durch eine externe Stelle (alle zwei Jahre)
  • Auswertung vermeidbarer Wiedereintritte (Rehospitalisationen)
  • Erhebung der Wundinfektionen nach Operationen
  • Messung der Dekubitusrate im Spital (Wundliegegeschwüre) 
  • Messung der Sturzrate im Spital
  • Auswertung vermeidbarer Reoperationen 
  • Laufende Registrierung aller Knie- und Hüftprothesen im Schweizerisches Implantatregister SIRS

Aktuelle Messergebnisse

Qualitätsbericht 2020 (publiziert im Mai 2021)

Direkter Vergleich zwischen Spitälern möglich

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) stellt auf seiner Homepage umfangreiche Informationen zur Verfügung, um Spitäler und Qualitätsindikatoren direkt miteinander vergleichen zu können. Ausgewiesen werden Fallzahlen, Anteilswerte (z. B. Kaiserschnittrate), die Mortalität bei bestimmten Krankheitsbildern und Eingriffen sowie ausgewählte Aufenthaltsdauern und Verlegungsraten ab dem Jahr 2008.

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