Sonderfaktoren belasten das Jahresergebnis 2018 trotz wachsender Patientenzahlen

22.05.2019 Das GZO Spital Wetzikon verzeichnet im Geschäftsjahr 2018 einen Verlust von CHF 9.3 Mio. Ausschlaggebend für das negative Jahresergebnis sind in erster Linie der durch das Bauprojekt getriebene Finanzaufwand sowie Sonderfaktoren im Anlagevermögen.

Das steigende Patientenaufkommen vermochte das Ergebnis nicht zu korrigieren, da Tarifkürzungen und die Vorgabe „Ambulant vor Stationär“ die Umsätze drückten.

Trotz Tarifkürzungen im ambulanten Bereich und regulatorischen Vorgaben «Ambulant vor Stationär», die zu erheblichen Ertragseinbussen führten, konnte ein Umsatz von CHF 143.8 Mio. realisiert werden. Dieser liegt mit knapp 1% unter Vorjahr. Nach Abzug des Betriebsaufwands von CHF 132,2 Mio. resultiert ein Betriebsergebnis (EBITDA) von CHF 12.3 Mio. (8.5% EBITDA-Marge).

Die grossen Herausforderungen des Geschäftsjahres 2018 stellten sich in den Positionen unterhalb des Betriebsergebnisses und stehen im Zusammenhang mit dem angelaufenen Bauprojekt und dessen Finanzierung. Zum einen mussten aufgrund verkürzter Nutzungsdauern oder Abbrüchen von Gebäudeteilen, Sonderabschreibungen in der Höhe von CHF 6.7 Mio. verbucht werden, zum anderen schlug aufgrund der negativen Entwicklungen am Kapitalmarkt ein deutlich höherer Finanzaufwand als im Vorjahr zu Buche. Daraus resultiert ein konsolidierter Unternehmensverlust von CHF 9.3 Mio.

Die aufgeführten hohen Sonderfaktoren sind auch vorwegnahmen künftiger Abschreibungen. Die GZO AG rechnet damit, im laufenden Jahr 2019 ein wieder positives Resultat zu erzielen.

Der Geschäftsbericht 2018 steht online zur Verfügung und kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.gzo.ch/ueber-uns/geschaeftsbericht-und-magazin/

Stephan Gervers
Leiter Marketing und Kommunikation
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