Erste Geburt 2018: Frühe Freude im neuen Jahr

01.01.2018 Für das Geburtshilfeteam im GZO Spital Wetzikon begann das neue Jahr mit einer grossen Freude und einer frühen Geburt: Um 06:13 Uhr konnte es das erste Baby, einen Buben, begrüssen. Nicht aufs neue Jahr warten konnte hingegen ein anderer kleiner Junge. Er bahnte sich bereits am 31. Dezember den Weg ins Freie und wurde um 22:23 Uhr als letztes Baby des Jahrgangs 2017 geboren.

Interessantes aus dem Geburtenbuch 2017

2017 kamen im GZO Spital Wetzikon 884 Kinder zur Welt, davon 425 Mädchen (48%) und 459 (52%) Jungen. Der geburtenreichste Monat war mit 81 Babys der Juli. 2017 kamen 16 Zwillingspärchen im GZO auf die Welt.

Die Hitlisten der beliebtesten Vornamen im Zürcher Oberland führen laut der GZO-Babygalerie bei den Mädchen Anna und bei den Jungen Liam an.


Tiefe Kaiserschnittrate

Mit 26% weist das GZO Spital Wetzikon 2017 wie in schon in den vergangenen Jahren eine im kantonalen und nationalen Vergleich tiefe Kaiserschnittrate auf. Auch die Rate der sekundären, also beim Eintritt auf die Gebärabteilung nicht geplanten Kaiserschnitte, ist mit 11.5% auf tiefem Niveau.

Dr. med. Barbara Blöchlinger-Wegmann, Leitende Ärztin Frauenklinik, erklärt: «Unser erstes Anliegen ist es, die Gebärenden im intensiven und aussergewöhlichen Erlebnis der Geburt ihres Kindes zu unterstützen – und dies so individuell möglich. Viele werdende Mütter wünschen sich eine natürliche Geburt. Ihnen stehen zahlreiche, auch alternativen Methoden zur Schmerzlinderung und zur Anregung der Wehentätigkeit zur Verfügung. Aber auch vorgängige Beratungsgespräche und Geburtsvorbereitungskurs begünstigen Spontangeburten.»


Ein Fünftel der Babys werden im Wasser geboren

In den letzten Jahren deutlich zugenommen hat die Zahl der Wassergeburten. Von 2014 auf 2015 verdoppelte sich deren Zahl von 45 auf 91. 2016 kamen bereits mehr als jedes fünfte spontangeborene Baby im Wasser auf die Welt. 2017 blieb die Zahl der Wassergeburten auf hohem Niveau: 103 Gebärende nutzen das Angebot der im Gebärzimmer integrierten Badewanne.

«Das Geburtserlebnis im Wasser wird von vielen Frauen geschätzt, weil das warme Wasser Entspannung, Wohlgefühl und Schmerzlinderung mit sich bringt. Tatsächlich werden im Wasser weniger Schmerzmittel nachgefragt. Das Wasser kann auch den Verlauf der Geburt  begünstigen: Der Muttermund öffnet sich schneller, der Blutverlust ist geringer und Dammverletzungen seltener. Und das Kind erlebt im Wasser einen besonders sanften Start ins Leben», erklärt Sandra Dürst, seit 5 Jahren Hebamme am GZO Spital Wetzikon.


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