Angioplastie

Angioplastie bedeutet wörtlich «Gefässverformung». Dieser Kathetereingriff der interventionellen Radiologie wird durch einen kleinen Hautstich hindurch ausgeführt (sogenannte «perkutane transluminale Angioplastie», auch «PTA») und bewirkt die Erweiterung oder Wiedereröffnung von verengten oder verschlossenen Blutgefässen (meistens Arterien, seltener auch Venen) mittels Ballondilatation.

Nach einer örtlichen Betäubung (wie bei einer Zahnbehandlung) wird in der Leiste eine Arterie angestochen und ein dünner Schlauch (Katheter) in das Gefäss eingeführt. Unter Röntgensicht wird ein Draht an jene Stelle im Gefässsystem vorgeschoben, wo sich die Verengung befindet. Über diesen Draht wird nun ein Katheter mit einem Ballon an die Verengung geführt und dort, wiederum unter Röntgensicht, aufgeblasen. Dabei wird die Verengung erweitert und der Innendurchmesser des Gefässes vergrössert.

Zur Kontrolle wird Kontrastmittel über den eingelegten Katheter ins Gefäss gespritzt. Während das Kontrastmittel einfliesst, werden in schneller Folge Röntgenaufnahmen erstellt, um die Gefässe abzubilden. Ist die Erweiterung gelungen, wird das Schläuchlein wieder entfernt und die Arterie zur Blutstillung verschlossen und ein Druckverband angelegt. Nach einer Liegedauer von rund fünf Stunden wir die Einstichstelle kontrolliert, der Patient kann danach aufstehen und in der Regel nach Hause entlassen werden.

Komplikationen

Eine mögliche Komplikation jeder Angioplastie ist die Kontrastmittelreaktion, die sich als Juckreiz äussern kann. Selten sind Gefässverletzungen oder schwere allergische Reaktionen.

 

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