Wasserbruch

«Wasserbruch» bezeichnet eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung zwischen Hoden und Hodenhüllen. 

Ursachen

Im Kindesalter entsteht der Wasserbruch durch eine offene Verbindung zur Bauchhöhle. Beim Erwachsenen führt ein Missverhältnis von Produktion und Abtransport der Flüssigkeit zwischen Hoden und Hodenhüllen zum Wasserbruch. Meist ist eine Entzündung die Ursache.

Beschwerden

Im Hodensack befindet sich ein- oder beidseitig eine teigig-weiche, meist schmerzlose Schwellung. Bis auf ein Schweregefühl und die störende Vergrösserung bestehen kaum je Beschwerden.

Untersuchung und Diagnostik

Die körperliche Untersuchung wird durch Ultraschall ergänzt. Auf diesem Weg kann ein Tumor als Ursache der Vergrösserung mit höchster Sicherheit ausgeschlossen werden.

Behandlung

Bei kleinen, nicht störenden Wasserbrüchen ist eine Behandlung nicht nötig. Stört ein Wasserbruch, so wird er mit der operativen Entfernung der Hodenhüllen behandelt. Das Entfernen der Flüssigkeit durch Punktion bringt kaum dauernden Erfolg, beinhaltet aber ein Infektionsrisiko.

Komplikationen

Bei grossen Wasserbrüchen kann die Haut durch dauerhafte Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen werden. Zudem kann das Wasserlassen durch den unter dem Penis liegenden Wasserbruch erschwert werden.

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