Riss des vorderen Kreuzbandes

Im Kniegelenk tragen das hintere sowie das vordere Kreuzband massgebend zur Stabilität des Knies bei. Das vordere Kreuzband (VKB) ist dabei der Hauptstabilisator. Sportunfälle, seltener auch Verkehrs- oder Arbeitsunfälle, können die Dehnungsreserven des Bandes überschreiten und zu einem Riss führen. Um einen Dauerschaden am Kniegelenk zu vermeiden und wieder gewohnt bewegungsfähig zu werden, ist die Behandlung durch einen Spezialisten entscheidend. 

Beschwerden 

Im Moment des Risses kommt es zu einem hörbaren Geräusch. Danach verursacht die VKB-Ruptur Schmerzen und ein anschwellendes Knie. Ausserdem fühlt sich das Knie instabil an. Der Schienbeinkopf lässt sich gegenüber dem Oberschenkel vermehrt nach vorne oder hinten verlagern, verbunden mit einem unangenehmen Gefühl des Nachgebens (giving way).

Untersuchung / Diagnostik

Hauptdiagnostik-Instrument ist das konventionelle Röntgenbild. Zudem weisen die Computertomografie (CT) und das Magnetic Resonance Imaging (MRI) nach, ob das vordere Kreuzband verletzt ist. Aufnahmen und Auswertungen gehören in den Zuständigkeitsbereich des Radiologen.

Behandlung

Die minimal-invasive Behandlung erfolgt nach modernster Technik der arthroskopischen Vorderen-Kreuzband-Plastik (Gelenkspiegelung). Bei der Operation wird das gerissene Band durch ein Sehnentransplantat ersetzt. Eine Nachbehandlung ist erforderlich. Nach zirka 8 Monaten kann der Patient schliesslich wieder Sport betreiben.

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