Niereninsuffizienz

Die Niere

Die Niere kommt im Körper doppelt vor und ist beidseits der Wirbelsäule, etwa auf Höhe der unteren Rippen lokalisiert. Durch Filtration des Blutes bildet die Niere aus den Endprodukten des Stoffwechsels und aus Giftstoffen Harn. Diesen scheidet sie über die Harnwege aus. Neben dieser Entgiftungsfunktion ist die Niere ausserdem für die Regulierung des Säure-Base-Haushalts, Blutdruck und die Bildung von roten Blutkörperchen zuständig. Bei einer Niereninsuffizienz ist die Niere nicht mehr voll funktionsfähig. Man unterscheidet zwischen einer akuten und einer chronischen Form.

Beschwerden

Bei der akuten Niereninsuffizienz fallen zunächst die Symptome der Grunderkrankung auf – beispielsweise eine schwere Infektion. Die Harnproduktion vermindert sich, Betroffene fühlen sich schlapp und ihnen ist übel. Es können auch Atembeschwerden aufgrund von Wassereinlagerungen in der Lunge auftreten. Die chronische Niereninsuffizienz verläuft oft über Jahre beschwerdefrei. Gelbfärbung und juckende Haut, Erbrechen, Durchfall und veränderter Blutdruck gehören zu den Anzeichen einer chronischen Erkrankung.

Untersuchung / Diagnostik

Der Urin wird auf Infektionen untersucht. In Abhängigkeit vom Schweregrad der Krankheit werden zusätzlich Blutuntersuchungen und urologische Abklärungen (Ultraschall, Computertomografie, Röntgenbild) durchgeführt.

Behandlung

Mit einer raschen und adäquaten Behandlung der Grunderkrankung kann der akuten Niereninsuffizienz entgegengewirkt werden. Alle Faktoren, welche die Niereninsuffizienz begünstigen, müssen reguliert werden, so z.B. der Blutdruck. Je nach Schweregrad der chronischen Niereninsuffizienz ist eine Dialysebehandlung zur Blutreinigung oder eine Nierentransplantation als lebenserhaltende Massnahme erforderlich.

 

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