Gutartige Darmtumore

Gutartige Krankheiten des Dick- und Dünndarmes sind nicht häufig. Man findet hier ebenfalls Tumore (sogenannte «Polypen»), die jedoch nicht bösartig sind, d. h., sie bilden keine Ableger (Metastasen) und infiltrieren das Organ nicht. Sie können aber den Darm verschliessen und sich unter Umständen bösartig entwickeln, weswegen meist auch die gutartigen Geschwülste des Darmes entfernt werden.

Ursachen

Die Ursachen sind häufig nicht bekannt. Es besteht in gewissen Fällen eine familiäre Belastung.

Beschwerden

Gutartige Dickdarmgeschwülste sind – wie die bösartigen Geschwülste auch – häufig sehr lange symptomlos. Erst wenn der gutartige Tumor den Darm nennenswert einengt, kommt es zu Beschwerden. Typisch sind dann Schleim im Stuhl, Darmkrämpfe, bleistiftartiger Stuhlgang, Durchfälle und Verstopfungen. Auch der Gallenabfluss kann beeinträchtigt werden. Möglich ist ausserdem ein sogenannter «Ikterus» (Gelbfärbung der Haut).

Untersuchung und Diagnostik

Untersuchung und Diagnostik erfolgen über konventionelles Röntgen, Computertomografie, Ultraschall und Dickdarmspiegelung in Zusammenarbeit mit unserem Gastroenterologen.

Behandlung

Häufig kann die Entfernung von gutartigen Dick- und Dünndarmtumoren endoskopisch erfolgen. Ein solcher Eingriff wird durch die Gastroenterologie bei uns im Haus vorgenommen. Die chirurgische Entfernung von gutartigen Tumoren ist in der Regel selten, kann aber wie in der Chirurgie der bösartigen Tumore durch minimalinvasive Techniken (Schlüssellochchirurgie) vorgenommen werden. Nach kompletter Entfernung eines gutartigen Tumors sind keine weiteren Therapien nötig.

Unser Sekretariat ist ihre erste Kontaktstelle mit der Onkologie und Hämatologie. Bei Fragen stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen gerne zur Verfügung:

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