Beckenbodenrehabilitation

Ein Beckenbodentraining kann weiterhelfen, wenn die Beckenbodenmuskulatur und das Bindegewebe schlaff geworden sind. Dies kann bis zur Harninkontinenz führen, weil der Schliessmechanismus nicht mehr voll funktionstüchtig ist. Ziel der Behandlung ist es, die isolierte Anspannung des Beckenbodens zu erlernen. Durch diese Anspannung werden die Schliessmuskeln gestärkt und eine Inkontinenz verhindert. Intern arbeiten wir im Bereich der Beckenbodenrehabilitation eng mit Fachärzten der Frauenklinik und der Urologie zusammen. Externe Zuweisungen erfolgen über Haus- oder Frauenärtzte. Das Beckenboden-Rehabilitationsprogramm umfasst folgendes Angebot:

  • Beckenbodentraining: Beckenbodengymnastik in Einzel- und Gruppentherapie (zweimal wöchentlich)
  • Elektrostimulation: Die Muskelstimulation erfolgt mittels einer Sonde, welche in die Scheide bzw. in den Enddarm eingeführt wird. Die Patientin oder der Patient erhält über einen Bildschirm Informationen (Biofeedback-Kurve), welche Auskunft über die Anspannung des Beckenbodens geben.

Unser Sekretariat ist ihre erste Kontaktstelle mit der Physiotherapie. Bei Fragen stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen gerne zur Verfügung:

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Freitag
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Freitag
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Die Urogynäkologie befasst sich mit typischen Frauenleiden wie Inkontinenz, Senkungen des Beckenbodens und Harnwegsinfekten. Frauen, die von solchen Beschwerden betroffen sind, ziehen sich aus Scham oft zurück und reden nicht über ihr Leiden. Dabei können diese Beschwerden mit den richtigen Massnahmen und Therapien gelindert oder gar geheilt werden.

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