Ultraschall-Untersuchungen

Routine-Ultraschall3D-UltraschallDoppler-Sonographie

Ultraschall wird seit über 40 Jahren in der Geburtshilfe angewendet und ist die einzige Methode, mit der wir das Ungeborene direkt im Mutterleib beobachten können. Durch die Anwendung von Ultraschall wird nach allen bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen Ihr Kind nicht gefährdet.

Mittels Ultraschall wird nicht nur der Geburtstermin festgelegt und die Grösse des Kindes bestimmt, sondern auch zu festgelegten Zeitpunkten in der Schwangerschaft das Kind gründlich untersucht. Hier sehen wir, ob es sich richtig entwickelt und sich alle Organe am vorgesehenen Platz befinden (Ultraschall-Screening).

Ultraschalluntersuchungen werden eventuell bei der ersten Kontrolle, auf jeden Fall aber bei der Kontrolle mit 11 bis 14 Wochen und mit 20 bis 22 Wochen durchgeführt. Diese beiden Untersuchungen sind Pflichtleistungen der Krankenkassen. Alle weiteren Ultraschalluntersuchungen werden dann von der Krankenkasse erstattet, wenn eine medizinische Begründung vorliegt. Zur Wachstumskontrolle empfehlen wir eine weitere Ultraschalluntersuchung mit ca. 32 bis 34 Wochen.

 

Ultraschall-Screening (Routine-Ultraschall)

1. Screening (12 0/7 SSW bis 13 5/7 SSW)

In dieser Untersuchung wird der Geburtstermin des Kindes definitiv festgelegt, weil die Grösse des gesamten Kindes vom Scheitel bis zum Steiss noch auf einem Bildschirm erfasst werden kann und in dieser Zeit Messwerte noch sehr genau sind. Wir betrachten die Körperoberfläche, zeigen Ihnen je 2 Arme und Beine mit jeweils 3 Abteilungen (z. B. Ober- und Unterarm sowie Hände) und das Profil des Babys. Gleichzeitig lässt sich die sog. «Nackentransparenz» darstellen und wir können die Lage von Herz, Magen und Harnblase im Körper des kleinen Kindes bestimmen. Dies ist der Zeitpunkt, zu dem das Blut für den Ersttrimestertest abgenommen wird, wenn Sie dies wünschen.

2. Screening-Ultraschall (20-23 SSW)

Bei dieser Untersuchung wird die Grösse des Kindes sowie sein Gewicht durch Ausmessung von Kopf, Bauch und Oberschenkel bestimmt. Wir beschreiben die Lage des Kindes in der Gebärmutter, die Fruchtwassermenge und sehen die Plazenta (Mutterkuchen) an. Nun betrachten wir sämtliche Organe im Kopf und Körper des Babys, um Fehlbildungen auszuschliessen oder festzustellen (z. B. offener Rücken, offener Bauch, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte usw.). Auch die Knochen an Armen und Beinen und der Wirbelsäule werden im Detail dargestellt. Wenn in Ihrer Familie eine Fehlbildung oder ein Erbleiden vorgekommen ist, können wir in manchen Fällen auch gezielt nach dem Vorliegen dieser Erkrankung bei Ihrem Kind suchen. Dann sind eventuell zusätzliche Detailuntersuchungen mit Ultraschall oder Blutentnahmen erforderlich. Für diese Fälle oder wenn bei Ihrem Kind ein Problem festgestellt wurde, nehmen wir uns in der Risikosprechstunde für Sie viel Zeit.

3. Screening-Ultraschall (ca. 32. - 34. Schwangerschaftswoche)

Diese Ultraschalluntersuchung gehört nicht zu den Pflichtleistungen der Krankenkasse. Sie ist aber sinnvoll, da wir darin das Wachstum des Kindes beurteilen und nach erst zu diesem Zeitpunkt erkennbaren Fehlbildungen suchen können.

 

3D-Ultraschall

Manche Frauen wünschen sich bereits vor der Geburt ein plastisches Bild, möglichst vom Gesicht ihres Babys. Der geeignetste Zeitraum dafür liegt zwischen der 25. und 28.Schwangerschaftswoche. Diese Untersuchung müssen Sie selbst bar bezahlen, sie wird nicht von der Krankenkasse übernommen, ausser bei Fehlbildungen. Wenn Sie eine CD mitbringen, können Sie die Bilder auch elektronisch mit nach Hause nehmen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Kapazitäten für den 3D-Ultrallschall begrenzt sind und wir diese Technologie nicht zu jedem Zeitpunkt anbieten können.

 

Fehlbildungsultraschall/Dopplersonografie

Mit dieser Methode können wir erfassen, wie schnell Blut in den kindlichen oder mütterlichen Blutgefässen fliesst und damit, wie gut Ihr Kind über die Plazenta mit Nährstoffen versorgt wird. Diese Ultraschalluntersuchungen werden durchgeführt, wenn in den Screeningsuntersuchungen sich der Verdacht auf eine Fehlbildung gezeigt hat. Oder wenn sie eine auffällige Anamnese haben, zum Beispiel ein bekannter Herzfehler beim ersten Kind oder bei den Eltern. Ebenso werden Risikoschwangere häufiger kontrolliert, dazu zählen Schwangerschaften nach künstlicher Befruchtung, ältere Schwangere, Schwangerschaftsdiabetiker, Zwillingsschwangerschaften.
 

Gerne sind wir bereit, Ihnen bei Unsicherheiten als Second Opinion zur Verfügung zu stehen.

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