Nervenblockade

Für Operationen im Bereich des Kniegelenks, des Unterschenkels und des Fusses besteht die Möglichkeit, nur die zwei grossen Nerven (Femoralis und Ischias) des betroffenen Beines zu betäuben.

Für Operationen am Fuss kann die Blockade einzelner Nerven auch in Höhe des Knies oder des Fussgelenks durchgeführt werden. Ihr Anästhesist verwendet einen Nervenstimulator, um die Nerven zu finden. Mit schwachen elektrischen Impulsen werden die zu betäubenden Nerven stimuliert und leichte Muskelzuckungen ausgelöst, welche die richtige Position der Injektionsnadel anzeigen. Die Punk­tion kann auch unter Ultraschallkontrolle erfol­gen.

In den meisten Fällen empfiehlt sich für die an­schliessende Schmerztherapie das Einbringen eines dünnen Kunststoffschlauches (Katheter) in der Nähe der Nerven, um dort in den Tagen nach der Operation wiederholt oder fortlau­fend ein örtliches Betäubungsmittel einsprit­zen zu können. Der Katheter wird durch die Injektionsnadel eingeführt; dieses Vorgehen ist schmerzfrei und dauert unwesentlich länger als das einmalige Einspritzen eines örtlichen Betäubungsmittels.

Für länger dauernde Operationen oder beson­dere Lagerungen auf dem Operationstisch ist unter Umständen die Kombination von Nervenblockade an Bein oder Fuss und einem Schlaf­mittel sinnvoll. Der Schlaf erspart Ihnen das bewusste Erleben der langen Operation und ermöglicht beschwerdefreies Liegen auf der Seite oder auf dem Bauch.

1) Ischias-Nerv, 2) Femoralis-Nerv (Oberschenkelnerv)

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