Krampfadern

Krampfadern (lateinisch «Varix», Mehrzahl «Varizen») sind knotig-erweiterte Venen. Betroffen sind vorwiegend die oberflächlichen Venen der Beine inklusive deren Hauptstämme.

Ursachen

Faktoren, die die Entwicklung von Krampfadern fördern, sind langes Sitzen oder langes Stehen und allgemeiner Bewegungsmangel sowie die Schwangerschaft. Daneben nimmt man an, dass eine angeborene oder altersbedingte Schwäche der Venenwände unter der lebenslangen Einwirkung der Schwerkraft zu Krampfadern führen kann.

Beschwerden

Krampfadern machen sich anfangs häufig nur diskret mit einem Spannungs- oder Schweregefühl in den Beinen bemerkbar. Auch Juckreiz der Haut über einer grösseren Krampfader sowie nächtliche Wadenkrämpfe können auftreten.

Im fortgeschrittenen Stadium zeichnen sich die verdickten Venen in ihrer typischen geschlängelten und verästelten Form durch die Haut hindurch ab. Wasser wird im Gewebe eingelagert und es entstehen Knöchelschwellungen (Ödeme). Eher selten bereiten Krampfadern Schmerzen, auch dann, wenn sie bereits sehr fortgeschritten sind und zu Komplikationen neigen können.

Untersuchung und Diagnostik

Mittels Farbdoppler-Sonografie, einer speziellen Ultraschalluntersuchung, können Bewegungen von Flüssigkeiten angezeigt und gemessen werden. Diese Untersuchung ist heute Standard. Eine weitere Untersuchungsmethode ist die sogenannte Phlebografie, bei welcher die Venen durch ein Röntgenbild dargestellt und so beurteilt werden.

Behandlung

Hauptvoraussetzung für die chirurgische Behandlung von Krampfadern ist die nachgewiesene Durchgängigkeit und Funktionalität des tiefen Venensystems, so dass das krankhaft veränderte oberflächliche System entfernt werden kann.

Operative Therapien wie das sogenannte «Stripping» (das «Ziehen» der Krampfader) inklusive Crossektomie sind die weltweit am meisten angewandten Therapieformen. Dabei entfernt der Chirurg das Einmündungsstück der grössten oberflächlichen Vene des Beins (Vena saphena magna) in die Beinhauptvene (Vena femoralis) im Bereich der Leiste.

Bei der Lasertherapie und der Sklerotherapie wird an der Innenauskleidung der betroffenen Venen (Endothel) operiert, so dass der Blutstrom unterbunden ist. Die Venen selbst müssen dabei nicht entfernt werden.

Nach sämtlichen Behandlungsverfahren ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen für einige Wochen notwendig.

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