Zeitungsbericht zum GZO-Stroke-Konzept
Nephrologie und Dialyse
Die Nephrologie befasst sich mit den Erkrankungen der Niere und deren Behandlungsmöglichkeiten. Die beiden Nieren dienen zur Entwässerung mit Steuerung des Salz- und Wasserhaushalts und zur Entgiftung des Körpers, sowie haben sie hormonelle Funktionen.
Ursachen für Nierenschädigungen
Häufigste Ursachen für eine Nierenschwäche sind angeborene Erkankungen (zB Familiäre Zystennieren) oder erworbene Erkrankungen aufgrund von langjährigem Diabetes mellitus oder Bluthochdruck. Uebermässiger Gebrauch von bestimmten Schmerzmitteln (sog. NSAR) kann ebenfalls zu einer Nierenschädigung führen.
Umfassende Abklärungen dank verschiedenen hausinternen Spezialisten
Wir bieten eine umfassende nephrologische Abklärung an; inkl. Blut- und Urinuntersuchung, Ultraschall der Nieren und falls nötig, kann eine Gewebeentnahme (sog. Nierenbiopsie) durchgeführt werden. Weiter bieten wir in Zusammenarbeit mit der Urologie eine spezielle Abklärung bei Nierensteinen an. Die Berechnung der Nierenfunktion kann der Arzt anhand einer Blutuntersuchung und einer mathematischen Formel machen.
Neue Dialyse
Wenn die Nierenfunktion stark eingeschränkt ist, ist meist ein Nierenersatzverfahren nötig. Dieses kann entweder mit einer "Blutwäsche" (sog. Hämodialyse) oder einer "Bauchfelldialyse" (sog. Peritonealdialyse) durchgeführt werden. Im Frühsommer 2012 wurde eigens dafür ein Pavillon gebaut, um diese beiden Therapieformen anzubieten. Die Hämodialyse wird meist 3x pro Woche während 4 Stunden im Spital ambulant durchgeführt. Die Peritonealdialyse wird selbständig vom Patienten zu Hause durchgeführt und es finden alle 4-6 Wochen ambulante Kontrollen auf der Nephrologie statt. Bei Patienten, welche für eine Nierentransplantationen in Frage kommen, arbeiten wir eng mit dem Universitätsspital Zürich zusammen.
Dr. med. Matthias Zobrist
Leiter Nephrologie und Dialyse


