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Prostatabiopsie
Eine Gewebeentnahme aus der Prostata (Prostatastanzbiopsie) soll eine vermutete bösartige Geschwulstbildung in der Prostata entweder ausschliessen oder bestätigen. Falls eine verdächtige Verhärtung der Prostata getastet oder im Blut eine PSA-Konstellation gefunden wird, die eine bösartige Veränderung der Drüse vermuten lässt, verschafft die Prostata-Biopsie Gewissheit.
So kann eine allenfalls bösartige Veränderung der Prostata im Frühstadium, d. h. in einem noch heilbaren Stadium entdeckt werden. Die Prostata-Biopsie wird unter ambulanten Bedingungen mit Hilfe einer speziellen Ultraschallsonde vorgenommen. Diese wird in den Enddarm eingeführt und es erfolgt eine örtliche Betäubung über die Darmschleimhaut. Die eigentliche Biopsie erfolgt meist an 10 bis 12 Stellen über die Prostata verteilt.
Das entnommene Gewebe wird an einen Pathologen zur mikroskopischen Untersuchung geschickt, die Resultate liegen in der Regel nach 6 - 12 Tagen vor. Zur Vermeidung von Prostataentzündungen erhält der Patient eine Infektprophylaxe mit Antibiotika. Blut im Urin, im Stuhl und im Samenerguss ist eine häufige Folge des Eingriffes und meist harmlos.
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