Prostata-Eingriffe

Bei der Behandlung von Prostata-Erkrankungen setzen wir am GZO folgende Massnahmen und Techniken ein:

TUR-P (bipolar oder Laser)

Bei gutartigen Prostatavergrösserungen, die Probleme beim Wasserlösen verursachen, kann eine Gewebereduktion der Prostata notwendig werden. Dabei wird in Narkose ein spezielles Instrument über die Harnröhre in die Blase eingeführt, so dass die vergrösserten Anteile der Prostata durch bipolare Elektroschlinge, Vaporisationselektrode oder Laser von innen entfernt werden können. Die Operationsdauer beträgt ungefähr 1 Stunde. Nach der Operation wird für 1 - 2 Tage ein Katheter zur Blasenspülung eingelegt. Durch die schonenden Therapieverfahren dauert der Spitalaufenthalt nur 4 - 5 Tage.
Bei sehr grosser Prostata kann alternativ auch eine offene Schnittoperation sinnvoll sein.

Da Vinci Prostatektomie

Ein Zusammenarbeitsvertrag mit dem Universitätsspital Zürich ermöglicht uns, die roboterassistierte radikale Entfernung der Prostata (Da Vinci Prostatektomie) durchzuführen. >> Mehr dazu in Video und Text

Perkutane Radiotherapie und Brachytherapie

Bei diesen Therapieformen wird der Prostatakrebs mittels radioaktiver Bestrahlung von aussen zielgerichtet (perkutane Radiotherapie) oder mit speziellen radioaktiven Kapseln, die in der Prostata direkt platziert werden (Brachytherapie) behandelt. Wir bieten die perkutane Bestrahlung in Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Winterthur an, die Brachytherapie in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Zürich.

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Urologie