Computertomografie (CT)

Bei der Computertomografie (CT) werden in einer kurzen Röhre Querschnittbilder des Körpers erzeugt. Dafür wird der Körper rundherum mit Röntgenstrahlen abgetastet. Die gewonnenen Informationen werden dann vom Computer als Bild dargestellt. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Röntgenuntersuchungen können die Organe auf diese Weise frei von Überlagerungen abgebildet und dadurch besser beurteilt werden.

Im September 2007 wurde unser neuer Mehrzeilen-Spiral-Computertomograf installiert, einer der modernsten Computertomografen überhaupt. Dieses Gerät verfügt über eine besonders hohe Scangeschwindigkeit und Auflösung und kann pro Röhrenrotation 64 Schichten erfassen.

Anwendung

Die Computertomografie eignet sich für die Untersuchung von Kopf, Brust- und Bauchraum sowie von Knochen. Der Patient liegt bei der Untersuchung auf einem Tisch, welcher durch eine runde Öffnung bis zur Stelle, die untersucht werden soll, ins Gerät hineingeschoben wird. Von dieser Position aus werden zahlreiche Querschnitte im Abstand von wenigen Millimetern elektronisch abgetastet, bis die zu untersuchende Körperregion vollständig abgebildet ist. Während der Aufnahme muss der Patient den Atem anhalten (ca. 30 Sekunden), da sonst die Bilder durch die Atembewegung unscharf werden.

Kontrastmittel

In den meisten Fällen wird während der Untersuchung Kontrastmittel gespritzt, damit die Bilder kontrastreicher sind und Blutgefässe und Organe besser beurteilt werden können. Bei Knochenuntersuchungen (Diskushernie-, Knochenbruchabklärungen) wird kein Kontrastmittel verwendet.

Die Kontrastmittellösung wird meistens in eine Vene in der Armbeuge gespritzt. Die heute verwendeten Kontrastmittel sind sehr gut verträglich und werden in kurzer Zeit wieder aus dem Körper ausgeschieden.

Komplikationen

Bei schweren Allergien, z. B. Asthma, einer Nierenfunktionsstörung oder einer Schilddrüsenüberfunktion können Komplikationen entstehen.

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