Linderung von Leiden

Eines der häufigsten und am meisten gefürchteten Leiden am Lebensende sind die Schmerzen. Bei 8 von 10 Patienten können die Schmerzen mit Pillen, Zäpfchen oder Pflastern, die Medikamente über die Haut abgeben, erfolgreich behandelt werden. Auch eine Chemotherapie oder eine Bestrahlung kann Schmerzen lindern. Hilfreich sind je nach Situation auch Akupunktur, Physiotherapie, Psychotherapie und weitere Massnahmen.

Bei 2 von 10 Patienten genügen die genannten Massnahmen nicht, oft ist dies bei fortgeschrittenem Stadium der Erkrankung der Fall. In solchen Situationen können durch den Patienten selbst gesteuerte Pumpen helfen, welche Medikamente in die Vene, unter die Haut (PCA-Information) oder in die Nähe der Rückenmarksnerven spritzen. Mit diesen Massnahmen können Schmerzen fast immer und auch zu Hause erfolgreich bekämpft werden.

Neben Schmerzen sind auch Atemnot, Übelkeit und Erbrechen häufige Folgen schwerer Krankheiten. Auch in solchen Fällen kann meist durch medikamentöse und andere Massnahmen Linderung erzielt werden.

Schwere Krankheiten führen zu psychischem Leiden, welche wiederum das körperliche Leiden verstärken können. Oft ist eine psychologische oder seelsorgerische Beratung und Betreuung wichtig und hilfreich. Auch hier können wir im Spital wie auch ausserhalb Hilfe vermitteln.

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